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Aktuelles - Allgemein
gewonnen. - 25.3.08
Die Agonie des Kapitals, Protokolle seiner
Todeszuckungen - 17.03.2008
Stoppt den
autoritären und undemokratischen EU-Grundlagenvertrag - 4.3.2008
Querulant, Sie sind erkannt! - 21.11.2007
Religion und Marxismus -
23.11.2007
Ausgebrannt - 31.10.2007
AKW-Krümmel: Für die Politikfähigkeit entsaften lassen? - 2.7.2007
Abschiebung in den Tod! - 7.3.2007
Massenpsychologie der Marktwirtschaft in der Agonie - 29.12.2006
Kapital befürchtet Einbußen durch Klimakatastrophe - 1.11.2006
Israel, das Öl und der 3. Weltkrieg
-
15.8.2006
Gibt es einen freien Willen im Kapitalismus?
Norbert Nelte - 13.09.2009
Diese Frage muss eindeutig mit Nein beantwortet werden. Niemals. Wir haben in Deutschland einen Abbau der Industrieproduktion gegenüber Vorjahr um fast 20%, und das schon seit Jahresanfang. Sogar wird von einer Schwächung des produzierendem Gewerbe weltweit gesprochen.
Das wollen wir von der Linken Zeitung nicht, das willst Du nicht, das will die Regierung nicht, das will das Kapital nicht, das wollen die Banken nicht, das will niemand. Das ist nicht der Wille von niemandem und trotzdem geschieht es. Ganz bestimmt wollen alle Politiker und viele schlauen Volks- und Betriebswirte das ändern, nur, es liegt in niemandes Hand. Natürlich ist das Internet voll mit tausend schlauen Möchtegern-Ratgebern, nur, glaubt ihr denn wirklich, da wäre noch niemand von den Entscheidungsträgern drauf gekommen? Es funktioniert alles nicht mehr und jetzt komm Du nicht mit dem 1.001sten Vorschlag. Nichts funktioniert mehr, das wars, der Film ist aus.
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Filmbesprechung: Che der Held … aber nicht der Held der Arbeiterklasse
Francis Byrne - 29.06.2009 
Der Filmbesprechung: Che der Held … aber nicht der Held der Arbeiterklasse erste Teil von Steven Soderberghs Film über Che Guevaras Kampf im kubanischen Dschungel ist in erster Linie ein Kriegsfilm. Benicia Del Toro in der Titelrolle spielt Che sehr intensiv. Dennoch bleibt die Figur beziehungsweise der Mensch Ernesto Che Guevara seltsam unnahbar. Man nähert sich als Zuschauer der Figur nicht wirklich, Che bleibt in diesem Film eine Art Pop-Ikone.
Der Film ist geprägt von Dschungel-Romantik, Zigarren, Armeestiefel sowie von vielen wilden Schießereien und einem hart erkämpften Sieg am Ende des ersten Teils. Scheinbare Authenzität soll der Film durch schwarz-weiss Aufnahmen von Ches Auftritt bei der UN und von Interviewmaterial gewinnen, jedoch sind dies auch ausschließlich mit den Schauspielern gedrehte Szenen. Alles in allem ist diese Rekonstruktion des bewaffneten Kampfes etwas monoton geraten.
Häufige Zitate aus Ches Büchern oder aus Artikeln vermitteln die Ideenwelt des Kämpfers. Bis heute wird Che von vielen als Held verehrt. Che war ein Held der nationalen Unabhängigkeit Kubas. Das stellt der Film sehr eindrucksvoll dar. Ein Held der Selbstemanzipation der Arbeiterklasse, ein sozialistischer Held war er jedoch nicht.
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| Oskars Vakuumsauger, den Arbeitern aber die ganze Backstub!
Norbert Nelte , 08.11.2008
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Seit einiger Zeit versucht der Vordenker der Linken Oskar Lafontaine der Nation zu erklären, was Sozialismus ist. Also, die erste Maschine, die die Arbeiter erwirtschaften, gehört dem Boss, und die zweite Maschine gehört den Arbeitern. Fifty-Fifty,
Super, nun müssen die Arbeiter auch so wie das Kapital denken und rationalisieren sich nach den Anforderungen des Weltmarktes einfach selber weg, sonst lohnt sich ja die Maschine nicht, wie der Vakuumsauger in Yellow Submarine - schlürf - schwuppdiwupp, weg hat er sich selber weggesaugt
Das Problem ist dann nur, wovon sollen die Arbeiter dann noch leben?
Karl Marx und Friedrich Engels hatten solche Überlegungen im Kommunistischen Manifest Bourgeois-Sozialismus genannt. Das Wesentliche am Sozialismus ist doch die andere Wirtschaftsweise. Wir wollen nicht wie die Bourgeoisie für einen blinden Markt produzieren, sondern nach einem Plan für die Bedürfnisse aller Kollegen. Wie wir besonders heute sehen, ist das Kapital überhaupt nicht in der Lage, vernünftig zu wirtschaften. Sie produzieren erst auf Halde und dann streiten sie sich mit dem Konkurrenten um den Absatzmarkt, womöglich mit Krieg. Nein, so eine irrsinnige Produktionsweise können die Arbeiter wirklich nicht mitmachen. Um planvoll produzieren zu können, müssen wir aber deshalb alle Maschinen kontrollieren. Im Manifest heißt es dann weiter (S. 25):
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Zimbabwe: Schluss mit den Morden und der Unterdrückung
Unterzeichner, 19.06.2008
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Demokratische Rechte für die Massen - jetzt sofort!
In den nächsten Tagen steht in Simbabwe eine Stichwahl der Präsidentschaftskandidaten bevor. Der alte Präsident Mugabe hat verkündet, dass er mit allen Mitteln an der Macht bleiben will. Er sagte, ein Machtwechsel komme für ihn nicht in Frage, er werde das Gewehr über den Wahlzettel stellen.
Mugabe hat damit gedroht, einen Krieg um seine Herrschaft zu entfachen. Ein solcher Krieg kann nur gegen die eigene Bevölkerung gerichtet sein. Eine solche Drohung soll die eigene Bevölkerung, die Arbeiter und Bauern so weit einschüchtern, dass sie ihn nicht abwählen.
Da Mugabe aus China einen ganzen Frachter kleinkalibriger Pistolen und Gewehre sowie andere Waffen zur Aufstandsunterdrückung geliefert bekommen hat, haben wir große Sorge, dass er versuchen könnte, seine Drohung wahr zu machen.Schon seit Wochen entfesselt das Mugabe-Regime Morde, Folterungen, Verhaftungen und allgemeine Gewalt gegen Führer der Opposition, Gewerkschaftsaktivisten und Arbeiter, um an der Macht zu bleiben. Wir sind zutiefst empört über diese Machenschaften und protestieren dagegen.
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Ölpreisschock, Peak Oil und Imperialismus
Francis Byrne , 25.05.2008
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Der Ölpreis steigt derzeit fast täglich auf neue Rekordhöhen. So machte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Leichtölsorte WTI am 22.5.2008 sogar einen Satz von 130 Dollar auf 135 Dollar. In den letzten 12 Monaten hat sich der Preis für Erdöl verdoppelt. Kostete das Öl 2001 noch um die 26 Dollar pro Barrel, stieg der Preis Ende 2007 auf 95 Dollar. Auch in diesem Jahr geht der Anstieg des Ölpreises weiter und brach Mitte Mai an acht aufeinanderfolgenden Handelstagen neue Rekorde.
Die Börsen-Zeitung vom 23.5.2008 schreibt:
„Als Auslöser gelten vor allem Versorgungsängste und die Dollarschwäche. So hatten am Mittwoch Lagerdaten aus den USA für Unruhe gesorgt: Die Bestände an Rohöl und Benzin waren im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen, während Analysten mit einer Zunahme gerechnet hatten. Für Verunsicherung sorgte auch ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach die Internationale Energieagentur (IEA) demnächst ihre Angebotsprognose drastisch kürzen würde."
Zwar spielen Faktoren wie Spekulation, allgemeine Inflationstendenzen, Kriege und Bürgerkriege wie in Irak oder Nigeria eine Rolle beim rasant ansteigenden Ölpreis. Doch wesentlich für den unaufhaltsamen Preisanstieg ist das Überschreiten des weltweiten Fördermaximums, Peak Oil (siehe Wikipedia), genannt. Die Peak Oil Theorie basiert auf Förderdaten und Statistiken. Diese Theorie geht davon aus, dass für jedes Ölfeld, für jede Ölregion aber auch für die Weltförderung insgesamt ein Fördermaximum erreicht wird. Visuell dargestellt wird dies in einer Art Glockenkurve (Siehe Grafk rechts aus Wikipedia - hier klicken um zu einer großen Darstellung zu gelangen) an der man erkennen kann, dass sich die Produktion am Anfang der Förderung sehr rasch steigern lässt. Das Öl steht Anfangs oft unter starkem Druck und schießt wie von selbst aus dem Boden. Nach dem Überschreiten des Fördermaximums, des „Oil Peaks", wird es zunehmend schwerer, logistisch aufwendiger und teurer, das Öl zu fördern. Aufwendiger deshalb, weil oft Wasser in die Ölkammern gepresst werden muss, damit das restliche Öl verdrängt wird oder das Öl muss sehr aufwendig vom Ölsandschlick getrennt werden.
Diese Theorie geht also nicht davon aus, dass es plötzlich und abrupt zu einem Ende der Ölförderung kommen wird, sondern dass das Öl tendenziell knapper und erheblich teurer werden wird. Der Zeitpunkt der beginnenden Verknappung ist wahrscheinlich erreicht.
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Programm Debatte bei der NLO - Vorschlag von Francis
Byrne für das Einladungsschreiben für das Treffen des NLO in Kassel
am 17./18.5.08.
Brot und
Frieden! Zusammen gegen Kürzungen,
Krise und Kriege Jetzt Gegenwehr von unten
organisieren
Die Krise des Kapitalismus verschärft sich
zusehends. Billionenbeträge lösen sich in der Finanz- und
Bankenkrise innerhalb kürzester Zeit in nichts auf. Es gibt einen
unermesslichen gesellschaftlichen Reichtum, doch dieser ist den
Produzenten des Reichtums selbst, versperrt.
Vielen Millionen (und weltweit Milliarden) von
Menschen ist der Zugang zu grundlegenden Gütern wie Nahrung und
Wohnung versperrt. Auch in Deutschland haben immer mehr Menschen
Probleme, sich und ihre Familien zu ernähren. Weltweit gibt es eine
starke Tendenz zur steigender Inflation und eine Preisexplosion bei
Lebensmitteln, die bereits in vielen Ländern zu Brotaufständen
geführt hat.
Die Antwort der Herrschenden auf die sich
zuspitzende Krise ist eine Ausweitung der Kriege und weitere
Angriffe auf die Arbeiterklasse.
Mit der antimoslemischen Hetze versuchen die
Herrschenden im Westen, ihre Kriege zu rechtfertigen und eine Gruppe
auszugucken, die als Sündenbock für die tiefe Krise des
kapitalistischen Systems herhalten soll.
Mit den Kämpfen der in der GDL organisierten
Lokführer, mit Streiks bei Bosch-Siemens-Hausgeräte und der
kurzzeitigen Besetzung von Bike-Systems weisen die Kämpfe der
Arbeiterinnen und Arbeiter den Weg in eine zukünftige Gesellschaft.
Weltweit gibt es eine wachsende Zahl von Kämpfen und Aufständen
gegen die kapitalistische Logik der Kürzungen und der Kriege.
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Stoppt den
autoritären und undemokratischen EU-Grundlagenvertrag von Militarismus,
Polizeistaat, Todesstrafe und Sozialraub. Antikriegskomitee Kein Blut für Öl und Weltherrschaft sowie
Internationale Sozialisten
4.3.08
Ab
1.1.2009 gilt der neue EU-Grundlagenvertrag, der vom Bundesparlament bis
Sommer in diesem Jahr ratifiziert werden soll. Es ist dann vertragsmäßig
in der EU oberstes Gesetz und steht über dem Grundgesetz. Der
„Reformvertrag“ wird nicht mehr per Volksabstimmung ratifiziert werden,
sondern nur noch von den Parlamenten, weil sich sonst die französische und
niederländische Kapitalelite erst ein neues Volk suchen müssten.
Frankreich, Rumänien und zwei weitere Staaten haben ihn bereits
ratifiziert.
Dieser Vertag hat es in sich. Er bedeutet praktisch
einen Kulturwechsel in Europa. Militärisch soll die EU-Interventionsarmee
„zum Schutz von Handelsrouten und dem Fluss von Rohstoffen.“
(EU-Weißbuch, S. 33) ausgebaut werden, der Wandel von Verteidigungs- zu
Interventionsarmeen wird also vollzogen. Alle EU-Staaten werden
entsprechend zwingend aufrüsten müssen.
IMI-Flyer:
EU-Reformvertrag - Militarisierung durch die Hintertür Wenn ein Land
Aufstände im eigenen Land nicht niederschlagen kann oder will, können
EU-Truppen dort einmarschieren. Dieses Notstands- und Gewaltprogramm
„richtet
sich sowohl gegen EU-Mitglieder als auch gegen Drittstaaten…“
Der Verfassungsrechtler Prof.
Schachtschneider von der Universität Erlangen führt unter Punkt 15
aus, „Die Mitgliedstaaten verlieren weitgehend die Verteidigungshoheit
durch Integration der Streitkräfte in die gemeinsame Verteidigung.
Missionen außerhalb der Union zur Friedenssicherung, Konfliktbewältigung
und Stärkung der internationalen Sicherheit können Kriege sein, wie sie
gegen den Irak geführt wurden.“
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| Querulant, Sie sind erkannt!
Norbert Nelte
21.11.2007
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In den Focus des Antiterrorkampfes rücken immer mehr die kritischen Oppositionsbewegungen
Der Kapitalismus steht am Ende seiner Geschichte. 80% der französischen Manager glauben, das es zu Aufständen kommen wird. Der Exvize-Finanzminister der Reagan-Administration Paul Craig Roberts warnte davor dass der kollabierende Dollar letztendlich die europäische Wirtschaft zerstören wird und dazu führen könnte, dass die Weltwirtschaft auf Grund des Finanzchaos zu einem Tauschhandelssystem zurückkehrt.
http://infokrieg.tv/paul_roberts_
dollarcrash_europa_131107.html
Die Bankenkrise hat gerade einmal die erste kleine Phase von 4 Phasen erreicht - bei bis zu 50 Millionen Krediten mit einer Kreditsumme von 8 Billionen allein in den USA rechnet man noch mit Tilgungsausfällen - da redet die ganze Welt schon von der Abkehr des Dollars. Der chinesische Rundfunk ruft dazu auf, den Dollar zu velassen.
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Religion und Marxismus
Norbert Nelte
23.11.2007
Nach der Heligsprechung von über 400 spanischen Faschisten (Pfaffen) durch Papst Benedikt stellen sich manche die Frage, sollten die Linken nicht den Kampf gegen diese Aberglaubenverbreiter aufnehmen, immerhin haben sie eine Bande von Gewalttätern verherrlicht.
Die Gewaltverherrlichung scheint den Oberhäuptern dieses religiösen Vereines auch nicht fremd zu sein. Erst 2007 kramte der gleiche Papst in einem Referat an der Universität Regensburg das Zitat über die Gewalttätigkeit der Moslems von Kaiser Manuel II. von 1391 hervor: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten",
sagt der Kaiser nach dem 4. Kreuzzug der Christen. Das muss man sich reinziehen. Die Christen fallen blutig über die Moslems her und beschweren sich über die angebliche Gewalt der Moslems.
Und der jetzige Oberpharisäer stöß noch einmal in's Gleiche Horn, nur, um bei der Hetze gegen die Moslems auch nicht außen vor zu sein. Bei einer Fernsehdiskussion erklärte der Pressesprecher von der evangelischen Kirche, dass alle kopftuchtragende Moslemas für die Scharia seien. Das erklärt er in dem Moment, wo seine Sippschaft ein moslemisches Land nach dem anderen überfällt. Nicht vergessen wollen wir die Komplizenschaft Pius XII mit dem Nationalsozialismus und die Duldung des Holocaust, die Forderung von Pius X nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges,
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, 31.10.2007 - bisherige Aufrufe: 906
Ausgebrannt
Norbert Nelte 
31.10.2007
Im Endstadium des Kapitalismus wird durch die Globalisierung, dass der Kollege hier mit dem angeketteten Kind in Indien konkurrieren muss, die Arbeitshetze ins Unermässliche gesteigert. Die Reallöhne fallen schon seit 1982 und die Arbeitslosenzahlen erklimmen ungeahnte Höhen bei gleichzeitiger Fälschung der Statistik nach unten. Die Arbeitslosen über 58 und der „Bedarfsgemeinschaften werden ganz offen gar nicht mehr dazu gezählt und die Praktikanten sowie 1-€uro-Jobber werden als Beschäftigte gezählt.
Mit der Arbeitslosigkeit wird der Arbeitsdruck bis an die Belastungsgrenze gesteigert und der Lohn bis zum physischen absoluten Minimum gesenkt. Die Kollegen werden mit dem Hinweis auf die Arbeitslosen erpresst. Als Folge der lang andauernden Stressbelastung entwickelt sich das inzwischen zur Volkskrankheit gewordene Burn-Out-Syndrom (BOS). Nach Schätzungen ist von den Krankenschwestern und -pflegern bereits jeder zweite und bei den Lehrern jeder dritte von Burn-Out betroffen. Bei den Lehrern spielt neben der Stundenzahlerhöhung und der Lohnkürzung auch die Klassenvergrößerung eine Rolle, aber hauptsächlich, dass schon 50% aller Schüler verhaltensaufällig (Unkonzentration und Unruhe) sind. Diese Verhaltensauffälligkeit betrifft zum großen Teil wiederum die Arbeiterkinder, weil die Eltern immer mehr zu Zusatzarbeiten gepresst werden und entsprechend weniger Zeit für die Zuwendung mit den Kindern haben.
Bei mittelständischen Familien entsteht auch verschiedentlich eine Verhaltensauffälligkeit bei den Kindern, aber hier mehr durch ein zu viel an Zuwendung, ein Entwicklungszwang und damit eine Entwicklungshemmung. Aber hier wird schon oft frühzeitig mit Therapien aller Art entgegengesteuert. Auch der Manager kann zwar unter dem BOS leiden, einfach weil er von sich selber zu Gunsten der Profitrate zu viel verlangt, aber das wird beim nächsten Yoga-Kurs oder Überlebenstraining wieder weggepackt.
Für den normalen Lohnabhängigen aber scheint es ein Leiden ohne Ende. Die Backwarenverkäuferin blickt ganz bleich und steht mit letzter Kraft auf den Füßen. Der Filialleiter verlangt von ihr Überstunden, Überstunden, Überstunden. Und sie macht, was der Chef will, sie will ja nicht mit Harz IV in die Armut fallen. Die Postschalterbeamtin kann nach 12 Stunden Arbeit und Fahrtzeit nur noch ins Bett fallen. Jetzt wurde noch ein Schalter geschlossen und sie muss neben dem Einschreiben noch Zahnpasta und Schokolade verkaufen. Wenn sie aufwacht, beginnt die Arbeitshetze von
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, 02.07.2007 - bisherige Aufrufe: 3322
AKW-Krümmel: Für die Politikfähigkeit entsaften lassen?
Atomstrom ist nur ein Abfallprodukt oder 50m bis Tschernobyl
Norbert Nelte
2.7.2007
Dass die deutschen Atomkraftwerke doch nicht so sicher sind, wie gerade zur Zeit uns die CDU wieder weismachen will, haben wir jetzt wieder in Krümmel erlebt. „Das Feuer war nur 50 Meter vom Reaktorkern entfernt", lesen wir in der Presse. Das Atomkraftwerk Krümmel ist sowieso eine Killermaschine. „Allein in der kleinen Gemeinde Tespe genau gegenüber des AKW Krümmel sind seit 1990 sechs Kinder an Leukämie erkrankt. Statistisch dürfte hier nur alle 60 Jahre ein einziger kindlicher Blutkrebsfall auftreten. Nirgendwo in der Welt ist je eine vergleichbare Leukämiehäufung bei Kindern beschrieben worden." Leukämietod in der Elbmarsch. (1)
Natürlich hat man wieder einen willigen Gutachter gefunden, der wusste, dass das alles nur Einbildung von den beiden klagenden Ärzten Hans-Ulrich Clever und Hayo Dieckmann war. Ja, und das Feuer jetzt, das bilden wir uns auch nur ein.
Und die ständigen ernsthaften Störfälle - allein 14 Fälle in 2002 - bilden wir uns auch nur ein. „Krümmel bleibt am Netz" entschied am 3.11.99 das hohe, unbelastete und unvoreingenommene schleswig holsteinische Obervaltungsgericht: „Eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung sei nicht nachgewiesen worden". (2)
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, 07.03.2007 - bisherige Aufrufe: 1114
Abschiebung in den Tod!
Norbert Nelte
7.3.2007
Europa soll unter deutscher Ratspräsidentschaft bei Asyl- und Wirtschaftsflüchtlingen ein abschreckendes Image bekommen.
Bisher hat Europa unter den afrikanischen, asiatischen und allen anderen Asyl- und Wirtschaftsflüchtlingen eine starke Anziehungskraft besessen. Noch drängen Scharen von Flüchtlingen in die europäische Hoheitszone, um hier Schutz vor Verfolgung und Hunger zu finden. Damit soll jetzt unter der deutschen Ratspräsidentschaft in Europa endgültig Schluss gemacht werden.
Das Kapital hatte immer bisher kontrolliert, wann, welche und wie viele Emigranten nach Europa auf den Arbeitsmarkt gelenkt werden. In Spanien in Italien, Frankreich, aber auch in Großbritannien sind die Emigrationsgesetze den harten Repressionsbefürwortern noch viel zu lasch. In Italien waren dem europäischen Kapital die Flüchtlingsströme aus Afrika zu viel, aber besonders auf den spanischen Kanaren nehmen aus der Sicht der Konzerne die Flüchtlingsströme jetzt überhand..
Bisher benötigte das Kapital immer noch zusätzliche Billigarbeitskräfte für das Lohndumping. Die europäischen Arbeitslosen wollten doch noch immer nicht zu chinesischen Lohnbedingungen arbeiten, da konnten so doch ein paar illegale Flüchtlinge von den Konzernen über Subunternehmen ganz prächtig als Lohndrücker eingesetzt werden. Dass dies keine Vermutung ist, sondern Methode hat, sieht man alleine daran, dass das Arbeitsamt in Darmstadt hauptsächlich mit Schwarzarbeitern hochgezogen wurde. Einmal verlieren die Konzerne die Kontrolle über die Arbeitsmärkte und zum anderen rechnen sie damit, dass sie auf Grund der Weltmarktlage in Zukunft selber in Europa genügend Billiglöhner finden werden, die sie für den Lohndumping einsetzen können.
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, 27.01.2007 - bisherige Aufrufe: 1056
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, 29.12.2006 - bisherige Aufrufe: 3136
Massenpsychologie der Marktwirtschaft in der Agonie
Norbert Nelte
29.12.2006
1. Methoden der bürgerlichen Herrschaft 
Nach 1945 bis zum 11. 9. 2001 waren uns die normalen Methoden der bürgerlichen Herrschaft geläufig. Dem herrschenden Kapital ist es immer wieder gelungen, mithilfe des Staates, dem relativ unabhängigen Gesamtkapitalisten, ein basisdemokratisches Rätesystem zu verhindern. Die bürgerliche Demokratie ist der beste Mantel des Kapitals, das am besten passende System für die Marktwirtschaft in Konkurrenz, in dem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.
Seit 1980 blieb der Reallohn gleich, er sinkt jetzt gar seit 2001 um 2,9%. während die Gewinne sich absolut mehr als verdoppelt haben und die Arbeitslosenzahlen von 1973 an auf jetzt gut 6 Millionen (mit Dunkelziffer) gestiegen sind. Obwohl die „soziale Marktwirtschaft" Millionen von Arbeitern trotz massenhafter offener Bedürfnisse nicht in Lohn und Brot bekommt, glaubte der weitaus größte Teil der Beschäftigten standfest an dieses System. Obwohl sie nach den Wahlen die Entscheidungen immer an das große Geld abgaben, glaubten sie, dass das System sehr demokratisch sei und 30% glauben dies noch immer noch. Wie kommt der Widerspruch zustande?
Die Medien sorgen schon dafür, dass auch die Arbeiter an das große Geld glauben, da die Medien auch die Werbeaufträge vom Kapital erhalten. Die Journaille trichtert dem kleinen Mann ein, dass es ein „Oben und unten" schon immer gegeben hat, das sei wie in der Natur: gefressen und gefressen werden, als ob der Mensch nicht denken könne. Die Manipulation läuft wie die Werbung über das Unterbewusstsein. Oft geben uns Marxisten die KollegInnen Recht, dass ein basisdemokratisches Rätesystem viel gerechter sei, aber dann fehlt selten die abschließende Feststellung: Aber trotzdem. Der Herdentrieb ist in einer unemanzipierten Gesellschaft stärker als die Logik. Deshalb wird sich eine fundamentale Opposition nie durch logische Überzeugung entwickeln, sondern sie entsteht immer wie jetzt auch in Oaxaca spontan hier aus dem Lehrerstreik. Der Ausgangspunkt der neuen Gesellschaft liegt im Betrieb eines spontanen Streikes, wenn der Kollege sieht, dass die anderen auch die Nase gestrichen voll haben. Deshalb unterstützen die konsequenten Basisdemokraten jeden Streik, der dem Arbeiter nutzt und dem Kapital schadet, denn mit privatem Produktionskapital gibt es keine Basisdemokratie im Betrieb. Für eine Basisdemokratie in den Betrieben müssen diese erst von der Beschäftigten vergesellschaftet werden. Und der Staat gehört unter die Kontrolle der großen Mehrheit der Bevölkerung, die Arbeiter, das sind 85% in Europa, nicht unter die Kontrolle der kleinen Minderheit von 5% Kapitalisten, wie heute. Durch die Medien hämmert das Kapital tagtäglich den Ohnmächtigen die Illusion ein, dass der Staat neutral sei.
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, 01.11.2006 - bisherige Aufrufe: 796
Kapital befürchtet Einbußen durch Klimakatastrophe
Francis Byrne
1.11.2006
Konkurrenz verhindert Abschwächung des Klimawandels
Im Auftrag der britischen Regierung präsentierte der ehemalige Chef-Volkswirt der Weltbank, Nicholas Stern, die sogenannte „Stern-Review zur Ökonomie des Klimawandels“.
Die Studie sollte die wirtschaftlichen Bedrohungen des Klimawandels in den nächsten Jahrzehnten erfassen. In den nächsten 100 Jahren wird ein globaler Temperaturanstieg von 6 Grad Celsius erwartet. Der Klimawandel, der mit diesem Temperaturanstieg einher geht wird weltweite Verwüstungen und unermeßlichen wirtschaftlichen Schaden anrichten.
Die Folgen sind seit Jahrzehnten – spätestens aber seit den 80er Jahren als Wissenschaftler und Linke auf die Gefahren aufmerksam machten - weitgehend bekannt: Hunger, Dürre und Verwüstung.
Anstieg des Meeresspiegels, Überschwemmungen, Aussterben der Arten in Flora und Fauna von 40 bis 50 %. Ganze Regionen drohen durch Flutkatastrophen unterzugehen, Flüchtlingskatastrophen mit bis zu 220 Millionen Flüchtlingen aus den betroffenen Regionen werden erwartet und vieles mehr. Ein weiteres Ansteigen von Krankheiten wie Erkrankungen der Atemwege oder Hautkrebs gehören ebenfalls zu den erwarteten Problemen.
Zudem werden extremere Wetterverhältnisse und –umschwünge erwartet. Heißere Sommer und kältere Winter könnten eine Folge sein. |
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Israel, das Öl und der 3. Weltkrieg.
vom Zeitlupentempo zur Rumsfeld’schen Tandem-Taktik?
Norbert Nelte
15.8.2006
Zitat der israelischen staatstreuen Zeitung Ha’aretz von 1951:
„Diefeudalen Regime des Nahen Ostens mussten den nationalistischen Bewegungen solche Zugeständnisse machen, ... dass sie immer weniger willens sind, Großbritannien und den Vereinigten Staaten ihre natürlichen Ressourcen und Militärbasen zur Verfügung zu stellen ... Die Stärkung Israels hilft den Westmächten bei der Aufrechterhaltung des politischen Gleichgewichts ... im Nahen Osten. Israel muss der Wachhund werden. Es braucht nicht befürchtet zu werden, dass Israel eine aggressive Politik gegen die arabischen Staaten ins Werk setzen wird, wenn dies ausdrücklich den Wünschen der USA und Großbritanniens widerspricht. Aber wenn es die Westmächte einmal aus dem einen oder anderen Grunde vorziehen sollten, ein Auge zuzudrücken, dann könnte man gewiss sein, dass Israel in der Lage wäre, einen oder mehrere Nachbarstaaten zu bestrafen, sollte deren Unhöflichkeit gegenüber dem Westen die Grenzen des Erlaubten über- schreiten.“ (1)
Diese erstaunlich offene Zurechtweisung passt haargenau auf die heutige Situation, aber das schrieb Ha’aretz schon 1951, als der gewählte Präsident des Iran Dr. Mossadegh die Ölquellen der Anglo-Persian Oil Company (heute BP) nationalisierte.
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