Keine Entschuldigung für die Mörder von gestern!

Stoppt die Mörder von morgen!
Nazi Aufmarsch in Köln verhindert!
Für den 22. Mai hatten die NPD und ihre Jugendorganisation JN einen Aufmarsch gegen die in Köln gastierende Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" angekündigt. Die braune Pest hatte den ersten Aufmarsch in Köln seit 1945 geplant.
"Köln stellt sich quer" war das Motto der Gegendemonstration. Und dieses Motto wurde sehr erfolgreich durchgesetzt.
Die Gegendemonstration des linken Bündnisses wurde unterstützt durch Prominente wie der Mannschaft des 1. FC Köln, Alfred Biolek und Ralph Giordano, der auf der Auftaktkundgebung eine Rede hielt (Die Rede wird dokumentiert auf der nächsten Seite).
Die offizielle Anti-Nazi-Demo mit mehr als 2.000 Leuten ging vom Waidmarkt bis zum Dom. Danach löste sie sich auf, und man schlug sich bis zum Nazi-Versammlungsort am Ebertplatz durch. Dies gelang trotz eines riesigen Polizeiaufgebotes.
Dort hatten sich etwa 200 Nazis verschiedener Altersstufen versammelt. Sie boten ein angenehm verlorenes Bild, bedrängt von der großen Überzahl der Demonstranten und Passanten und geschützt von der deutschen Polizei.
Als die Linke sich versammelt hatte, wurden Eier, Tomaten, Mehl, Joghurt und vieles mehr auf die Nazis geschmissen. Teilweise waren die Wurfgeschosse von Anwohnern und Händlern gestiftet worden. Anwohner und Passanten skandierten die Anti-Nazi-Sprüche der Linken teilweise mit.
Zwar durften die Nazis etwa 50 Meter über den Ebertplatz laufen, doch dabei blieb es. Nach Stunden wurden sie - unter Sprechchören seitens der Demonstranten - zu ihren Bussen geführt.
Die Nazis hatten in Köln keine Chance, ihr rassistisches Gift und ihre mörderische Hetze offen zu verbreiten.


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